Mietrendite-Rechner 2026
Kostenlos & DSGVO-konform
Eingaben
Instandhaltung, Verwaltung, Leerstandsrücklage (ca. 1–2 % des Kaufpreises/Jahr = 375 €/Monat)
Bruttorendite
🟡 Durchschnittliche Rendite – Lage und Wertsteigerungspotenzial sind entscheidend
Vereinfachte Berechnung. Steuern, Leerstand und individuelle Kosten nicht berücksichtigt.
Im Vergleich: ETF-Sparplan ~7 % p.a.
Berechne, wie sich das gleiche Kapital in einem ETF-Sparplan entwickeln würde – für einen direkten Renditevergleich.
Zum ETF-Sparplan-Rechner →Nächster Schritt
Für die Finanzierung deiner Kapitalanlage eignen sich Interhyp und Check24 für einen unverbindlichen Zinsvergleich.
Werbung
Was ist die Mietrendite?
Die Mietrendite (auch: Mietobjektrendite) ist das wichtigste Maß für die Rentabilität einer vermieteten Immobilie. Sie setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum investierten Kapital. Je höher die Rendite, desto attraktiver das Investment – wobei immer auch Lage, Wertsteigerungspotenzial und Risiko berücksichtigt werden müssen.
Bruttorendite vs. Nettorendite
Die Bruttorendite ist ein schneller Überblick: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Sie ignoriert Kaufnebenkosten, Verwaltung und Instandhaltung – und überschätzt die echte Rendite daher oft deutlich.
Die Nettorendite ist der realistische Wert: Sie berücksichtigt alle Kaufnebenkosten als Gesamtinvestition und zieht laufende Kosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Leerstand) ab. Nur sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.
Wann lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage?
Nettorendite mind. 3–4 %: Darunter ist der ETF-Sparplan (historisch ~7 %) fast immer rentabler.
Lage ist der wichtigste Faktor: A-Lagen (München, Frankfurt) haben hohe Kaufpreise bei oft niedrigerer Rendite. B-/C-Lagen (Leipzig, Halle) bieten höhere Renditen bei mehr Leerstandsrisiko.
Wertsteigerung nicht vergessen: Immobilien steigen real im Wert – besonders in wachsenden Städten. Diese Wertsteigerung gehört zur Gesamtrendite, wird aber oft überschätzt.
Verwaltungsaufwand einplanen: Mietersuche, Reparaturen, Nebenkostenabrechnungen kosten Zeit und Geld. Das ist kein passives Investment wie ein ETF.
Immobilie vs. ETF als Kapitalanlage
| Kriterium | Immobilie | ETF-Sparplan |
|---|---|---|
| Rendite (netto) | 2–5 % p.a. | 7–8 % p.a.* |
| Aufwand | Hoch (Verwaltung) | Minimal |
| Diversifikation | Keine (1 Objekt) | Sehr hoch (4.000+ Unternehmen) |
| Fremdkapitelhebel | Möglich | Nicht üblich |
| Liquidität | Sehr gering | Täglich handelbar |
| Einstieg | Meist 100.000 €+ EK | Ab 1 €/Monat |
* Historische Durchschnittsrendite MSCI World. Keine Garantie für künftige Erträge. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 2026.