Mietrendite-Rechner 2026

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Eingaben

5 %15 % – Grunderwerbsteuer, Notar, Makler
€ / Monat
€ / Monat

Instandhaltung, Verwaltung, Leerstandsrücklage (ca. 1–2 % des Kaufpreises/Jahr = 375 €/Monat)

Bruttorendite

4,00 %
Bruttorendite p.a.

🟡 Durchschnittliche Rendite – Lage und Wertsteigerungspotenzial sind entscheidend

Nettorendite3,09 %
Jahresrohertrag12.000 €
Jahresreinertrag10.200 €
Amortisationsdauer32,4 Jahre
Gesamtinvestition inkl. NK330.000 €

Vereinfachte Berechnung. Steuern, Leerstand und individuelle Kosten nicht berücksichtigt.

Im Vergleich: ETF-Sparplan ~7 % p.a.

Berechne, wie sich das gleiche Kapital in einem ETF-Sparplan entwickeln würde – für einen direkten Renditevergleich.

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Nächster Schritt

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Was ist die Mietrendite?

Die Mietrendite (auch: Mietobjektrendite) ist das wichtigste Maß für die Rentabilität einer vermieteten Immobilie. Sie setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum investierten Kapital. Je höher die Rendite, desto attraktiver das Investment – wobei immer auch Lage, Wertsteigerungspotenzial und Risiko berücksichtigt werden müssen.

Bruttorendite vs. Nettorendite

Die Bruttorendite ist ein schneller Überblick: Jahreskaltmiete geteilt durch Kaufpreis. Sie ignoriert Kaufnebenkosten, Verwaltung und Instandhaltung – und überschätzt die echte Rendite daher oft deutlich.

Die Nettorendite ist der realistische Wert: Sie berücksichtigt alle Kaufnebenkosten als Gesamtinvestition und zieht laufende Kosten (Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Leerstand) ab. Nur sie zeigt, was wirklich übrig bleibt.

Wann lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage?

Nettorendite mind. 3–4 %: Darunter ist der ETF-Sparplan (historisch ~7 %) fast immer rentabler.

Lage ist der wichtigste Faktor: A-Lagen (München, Frankfurt) haben hohe Kaufpreise bei oft niedrigerer Rendite. B-/C-Lagen (Leipzig, Halle) bieten höhere Renditen bei mehr Leerstandsrisiko.

Wertsteigerung nicht vergessen: Immobilien steigen real im Wert – besonders in wachsenden Städten. Diese Wertsteigerung gehört zur Gesamtrendite, wird aber oft überschätzt.

Verwaltungsaufwand einplanen: Mietersuche, Reparaturen, Nebenkostenabrechnungen kosten Zeit und Geld. Das ist kein passives Investment wie ein ETF.

Immobilie vs. ETF als Kapitalanlage

KriteriumImmobilieETF-Sparplan
Rendite (netto)2–5 % p.a.7–8 % p.a.*
AufwandHoch (Verwaltung)Minimal
DiversifikationKeine (1 Objekt)Sehr hoch (4.000+ Unternehmen)
FremdkapitelhebelMöglichNicht üblich
LiquiditätSehr geringTäglich handelbar
EinstiegMeist 100.000 €+ EKAb 1 €/Monat

* Historische Durchschnittsrendite MSCI World. Keine Garantie für künftige Erträge. Alle Angaben ohne Gewähr. Stand: 2026.

Häufige Fragen

Als Faustregel gilt: Eine Nettorendite von mindestens 3–4 % ist ein akzeptables Investment. Unter 3 % netto übersteigen die Opportunitätskosten (z. B. ETF-Sparplan mit ~7 %) oft den Mehrwert. Über 5 % netto ist eine sehr gute Rendite, die sich auch nach Finanzierungskosten lohnt.
Bruttorendite = (Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis) × 100. Beispiel: 12.000 € Jahreskaltmiete bei 300.000 € Kaufpreis = 4,0 % Bruttorendite. Die Bruttorendite ignoriert Kaufnebenkosten, Verwaltung und Instandhaltung – die Nettorendite ist der aussagekräftigere Wert.
Professionelle Hausverwaltungen berechnen meist 5–8 % der Jahreskaltmiete (ca. 20–50 €/Monat pro Einheit) oder feste Monatsbeträge. Hinzu kommen Instandhaltungsrücklagen: Als Faustregel gilt 1–2 % des Immobilienwerts pro Jahr (= 3.000–6.000 €/Jahr bei 300.000 € Kaufpreis).
Der Fremdkapitalhebel (Leverage) funktioniert, wenn die Mietrendite höher ist als der Kreditzins. Liegt die Nettorendite bei 4 % und der Zinssatz bei 3,5 %, bleibt ein positiver Cashflow. Liegt die Nettorendite unter dem Zinssatz, ist das Investment ohne Wertsteigerungserwartung negativ.